Dana Smith

Wie Davis mit einem Interview mein Leben veränderte

Wenn man mir vor sieben Jahren gesagt hätte, dass ich heute ganz entspannt an der Überarbeitung meines zweiten Romans sitze und mir nichts Besseres vorstellen könnte, als das Schreiben von Büchern, hätte ich mir an die Stirn getippt und müde gelächelt. Entspannt und in Ruhe waren zwei Begriffe, die von meinem damaligen Lebensstil so weit entfernt waren wie ein Elefant vom Nordpol.

Ich saß damals gefühlt ein halbes Leben im Büro. Überarbeitet, unter Leistungsdruck und ohne ansprechende Zukunftsaussichten. Es gab für mich nur Geld verdienen, Geld ausgeben, Haus bezahlen, die Rente absichern und den Zweitwagen finanzieren. Das Leben, für das es sich wirklich zu leben lohnt, war irgendwann hinten weggefallen.

Tief in meinem Herzen wusste ich, dass es so nicht weiter gehen konnte, dass ich auf der Strecke bleiben würde. Doch wie ich das Blatt drehte und wendete, es gab keine Alternative. Entweder die Jobideen entsprachen nicht meinen Vorstellungen oder ich würde so wenig verdienen, dass ich meinen Lebensstandard nicht würde halten können.

Walk & Talk
Bei einem Waldspaziergang mit Davis, den er heute liebevoll und in meinen Augen sehr treffend „Walk & Talk“ nennt, war er derjenige, der die Frage stellte. Ob es denn wirklich nötig sei, den hohen Standard zu halten? Oder ob ich nicht auch mit weniger zufrieden sein könnte?
Hä? Wie jetzt? Weniger? Das geht doch gar nicht! Ich habe doch gar nicht so viel! Oder doch? Vielleicht könnte ich …? Hm, lass mich mal überlegen? Also wenn ich es genau betrachte … Ich könnte mit weniger zufrieden sein und ... ich war mit weniger zufrieden.

Nachdem ich einigen materiellen Ballast von mir geworfen hatte, legte sich eine lang verschüttete kreative Ader frei und ich begann Handwerkskunst herzustellen und wollte diese auf Märkten und über eine Internetseite verkaufen.
In unzähligen Gesprächen mit Davis überlegte ich, wie ich das ganze umsetzten, könnte und überhörte stoisch seinen immer wieder gestellten Satz: „Ist das wirklich das, was du willst?“
„Blöde Frage! Natürlich ist es das, was ich will!“
„Alles gut. Ich wundere mich nur, warum du so wenig Enthusiasmus an den Tag legst.“
Kopfschüttelnd winkte ich ab. Das war es und nichts anderes!

Nach einem Jahr stand meine Internetseite, ich hatte jede Menge Kunsthandwerk, war auf zwei Märkten gewesen. Aber ich war finanziell im Minus und mein Enthusiasmus-Konto war auch auf dem endgültigen Nullpunkt angekommen.

Im April 2016 fragte Davis mich, ob ich Lust hätte, mir ein Interview einer Online-Autoren-Messe anzusehen. Eine Selfpublisherin würde aus ihrem Autorenleben berichten.
Klar! Es war Ostern und eh nix los, also setzte ich mich zu ihm auf Sofa und bekam die kreativste Ohrfeige meines Lebens.
Ich hatte einen Blog auf meiner Internetseite und Gefallen am schreibend er Artikel gefunden. Als die Autorin in dem besagten Interview sagte, dass man einen Roman nur schreiben kann, indem man anfängt und einfach schreibt, juckte es mir in den Fingern. So einfach sollte es sein? Okay, was hatte ich zu verlieren? Nichts! Also begann ich mit meinem ersten Roman.
Davis recherchierte für mich eine Schreibsoftware, die ich für wenig Geld einmalig kaufte und mit der ich mittlerweile nicht nur meinen Roman fertiggestellt habe, sondern auch diesen Artikel schreibe.

In den folgenden drei Jahren schrieb ich zwei Manuskripte und veröffentlichte das erste Buch im November 2019. Im Anschluss überarbeitete ich das Zweite erneut und dieser Roman wird im Jahr 2021 erscheinen.
Ich kann nicht behaupten, dass das Autorenleben ein Kinderspiel ist und mehr als ein Dutzend Mal habe ich von Davis den Satz gehört: „Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Sei geduldig und bleib dran.“
Dann atme ich tief ein und danke im Stillen, dass er mich immer wieder daran erinnert und mich ermutigt weiterzumachen.

Egal um was es geht, Davis ist ein Fels in der Brandung. Er nutzt seine technische Expertise, wenn ich nicht weiterkomme. Dabei ist es gleich, um was es geht - Webseiten-Erstellung, Amazon-Einstellungen oder den Durchblick im Bereich Social-Media behalten. Sollte er mal nicht weiterwissen, dann kennt er jemanden, der helfen kann und sein Geld auf jeden Fall wert ist. Und wenn es mental hakt, dann gibt es eine Runde Walk & Talk im Wald.
Dank ihm habe ich mittlerweile eine Roadmap im Kopf und bin mir sicher, dass ich bis Ende 2024 ein stabiles und ausreichendes Einkommen habe um mir ein gutes Leben zu finanzieren und um genug in meine Rentensicherung fließen zu lassen.

Ich möchte einfach sagen: „Danke Davis, für deine geniale Mischung aus technischem Wissen, mentalem Einfühlungsvermögen und einer dicken Portion Menschenkenntnis. Wenn ich früher auf die Frage: ‚Ist das wirklich das was du willst?‘ gehört hätte wäre ich heute schon einen großen Schritt weiter.“ ;-)
Ich glaube ja noch immer, dass du einen Hintergedanken hattest, als du mich Ostern zum Ansehen eines einfachen Interviews aus der Online-Autoren-Messe eingeladen hast – auch wenn du das jetzt wahrscheinlich dementieren wirst.

Wie auch immer, für mich war es der endgültige Auslöser für den Schritt in das beste Leben, das ich mir jemals hätte vorstellen können und ich danke dir für deine Hilfe.

Deine Dana

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